Schülerfahrkosten (Kostenübernahme)

Rathausstraße 44
52222 Stolberg


Telefon 02402 / 766 83-16 oder 13-448
Fax 02402 / 13-362
1. Obergeschoss
Zimmer: 106

Schülerfahrkosten werden von der Kupferstadt Stolberg als Schulträger nach den Bestimmungen der Schülerfahrkostenverordnung übernommen.

Wer hat Anspruch?

Schülerinnen und Schüler

der Primarstufe (Klasse 1 - 4 und Schulkindergarten) deren Schulweg in der einfachen Entfernung mehr als 2,0 km beträgt.

der Sekundarstufe I (Klasse 5 - 10) deren Schulweg in der einfachen Entfernung mehr als 3,5 km beträgt.

der Sekundarstufe II (Jgst. 11 - 13) deren Schulweg in der einfachen Entfernung mehr als 5,0 km beträgt.

die nicht nur vorübergehend aus gesundheitlichen Gründen oder wegen einer geistigen oder körperlichen Behinderung ein Verkehrsmittel benutzen müssen. (Die Vorlage einer ärztlichen Bescheinigung, die Aufschluss über die Dauer und den Umfang der Erkrankung oder Behinderung gibt, ist notwendig).

deren Schulweg nach den objektiven Gegebenheiten besonders gefährlich oder für Schüler ungeeignet ist. (Ein Schulweg ist insbesondere dann besonders gefährlich, wenn er überwiegend entlang einer verkehrsreichen Straße ohne Gehweg oder begehbaren Randstreifen führt oder wenn eine verkehrsreiche Straße ohne besondere Sicherung für Fußgänger überquert werden muss. Ein Schulweg ist nicht besonders gefährlich oder ungeeignet, wenn innerhalb der Entfernungsgrenzen ein anderer Fußweg zumutbar ist, bei dem diese Gründe nicht vorliegen.)

Schulweg im Sinne der Schülerfahrkostenverordnung ist der kürzeste Weg (Fußweg) zwischen der Wohnung der Schülerin/des Schülers und der nächstgelegenen Schule oder dem Unterrichtsort.

Welche Art der Beförderung kommt in Betracht?

Öffentliche Verkehrsmittel

Durch den Schulträger angemietete Kraftfahrzeuge (Schülerspezialverkehr)

Von den Erziehungsberechtigten oder dem Schüler gestellte oder angemietete Fahrzeuge (Privatfahrzeuge)

Grundsätzlich hat die Benutzung öffentlicher Verkehrsmittel Vorrang. Ist die Benutzung öffentlicher Verkehrsmittel nicht möglich oder unzumutbar, werden Kosten für einen Schülerspezialverkehr oder für die Beförderung mit Privatfahrzeugen getragen.

In welcher Höhe werden die Kosten übernommen?

Für die Benutzung öffentlicher Verkehrsmittel wird ein Schülerticket zur Verfügung gestellt. Das Schülerticket berechtigt zu beliebig vielen Fahrten im gesamten Gebiet des Aachener Verkehrsverbundes ohne zeitliche Einschränkung an allen Tagen des Jahres. Hierfür wird im Rahmen der rechtlichen Möglichkeit ein von den Eltern zu tragender Eigenanteil in Höhe von 12,00 € je Beförderungsmonat erhoben. Von Eltern mit mehreren anspruchsberechtigten Kindern dürfen Eigenanteile nur für zwei Kinder in der Reihenfolge ihres Alters erhoben werden. Für das zweite Kind beträgt der Eigenanteil 6,00 € je Beförderungsmonat. Der Eigenanteil entfällt für Schülerinnen und Schüler, für die Hilfe zum Lebensunterhalt nach dem Sozialgesetzbuch Zwölftes Buch (SGB XII) geleistet wird.

Die Kosten für den Schülerspezialverkehr übernimmt der Schulträger. Ein Eigenanteil ist nicht zu leisten.

Für die Benutzung von Privatfahrzeugen wird für die einfache Hin- und Rückfahrt grundsätzlich eine Wegstreckenentschädigung in Höhe von 0,13 € pro Kilometer gezahlt.

Anspruch auf Übernahme von Schülerfahrkosten besteht grundsätzlich bis zu einem Höchstbetrag von monatlich 100,00 €.

Was ist zu tun?

Schülerfahrkosten werden nur auf Antrag übernommen.

Bewilligungszeitraum ist in der Regel das Schuljahr. Der Antrag auf Fahrkostenübernahme soll unverzüglich zu Beginn des Bewilligungszeitraumes gestellt werden. Eine nachträgliche Übernahme (Erstattung) der Schülerfahrkosten ist nur möglich, wenn der Antrag spätestens bis zum Ablauf von drei Monaten nach Ende des Bewilligungszeitraums gestellt wird.

Vordrucke sind im Sekretariat der jeweiligen Schule oder beim Amt für Schule, Kultur, Sport und Tourismus der Kupferstadt Stolberg erhältlich. Sie sind auszufüllen und von den Erziehungsberechtigten zu unterschreiben. Die Anträge werden in der Schule abgestempelt. Sie können dort oder beim Amt für Schule, Kultur, Sport und Tourismus abgegeben werden.





Bearbeitungsdauer:

fallbezogen