Regenwassernutzungsanlage und Frischwasserabzug

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52222 Stolberg


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5. Obergeschoss
Zimmer: 506
Das Land NRW gewährt keine Förderung für Regenwassernutzungsanlagen mehr. Dennoch kann sich der Einbau einer solchen Anlage lohnen.

Für das einer Regenwassernutzungsanlage zugeführte Niederschlagswasser, das nach der Verwendung als Brauchwasser in die öffentliche Abwasseranlage eingeleitet wird, ist zwar die entsprechende Schmutzwassergebühr zu zahlen; es verbleibt aber die Ersparnis durch den niedrigeren Frischwasserverbrauch. Zudem erfolgt eine Reduzierung der Niederschlagswassergebühr. Hierzu wird die der Regenwassernutzungsanlage zugeführte Menge des Niederschlagswassers gemessen. Die für die Niederschlagswassergebühr ermittelte Fläche wird nach der Formel „gemessene zugeführte Wassermenge dividiert durch 0,75“ gekürzt (Beispiel: liegt ein Verbrauch von 50 cbm vor, erfolgt ein Abzug von 67 qm).

Den genauen Wortlaut der Regelung finden Sie in den §§ 4 und 5 der Satzung der Kupferstadt Stolberg vom 14.12.2016 über die Erhebung der Abwassergebühren und des Kostenersatzes für die Grundstücksanschlüsse (Gebührensatzung) in Verbindung mit der aktuellen Entwässerungssatzung.

Für Frischwasser, das zum Beispiel zur Gartenbewässerung genutzt nicht der öffentlichen Abwasseranlage zugeführt wird, erfolgt auf Antrag ein Abzug bei der Schmutzwassergebühr. Diese Wassermenge muss durch ein Messgerät erfasst und nachgewiesen werden.

Die Erfassungsbögen für den "Frischwasser Gartenwasser" bzw. "Regenwassernutzungsanlage" senden Sie bitte ausgefüllt per Mail oder auf dem Postweg zurück.





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