Das Wandern ist nicht nur des Müllers Lust

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Foto: B. Engelen

Es steht außer Frage, die Kupferstadt Stolberg mit ihrer stimmungsvollen Altstadt, der imposanten Burganlage, den pittoresken Kupferhöfen, der Museumsvielfalt und vielem anderen mehr bietet Ihnen einen interessanten, spannenden und anregenden Aufenthalt.

Aber ein Stolberg-Besuch, und auch das steht außer Frage, wird erst komplett, wenn man die landschaftlich reizvolle Umgebung ein Stück weit erkundet. Denn die in unmittelbarer Nachbarschaft zueinander gelegenen „Highlights“ aus den Bereichen Natur, Technik und Kultur geben unseren Besuchern die äußerst reizvolle Möglichkeit, unsere Kupferstadt als variantenreiches, touristisches Gesamterlebnis mit hohem Erinnerungspotenzial zu erfahren und zu genießen.

Am intensivsten wird dieses Erkunden natürlich dann, wenn man etwas Zeit investiert und Teile unserer herrlichen Gegend mit offenen Augen und auf Schusters Rappen durchstreift. Die unmittelbare Umgebung der Kupferstadt Stolberg bietet ein äußerst vielgestaltiges Landschaftsbild und gibt auch anspruchsvollen Wanderfreunden zahllose Gelegenheiten zu ausgedehnten, genussreichen Touren.

In den Bereichen um Gressenich, Mausbach, Breinig, Venwegen und Dorff ist die sogenannte Vennfußfläche geprägt durch ausgedehntes Wiesen- bzw. Weideland. In den historischen Ortskernen der malerischen Siedlungsweiler im „Münsterländchen“ (benannt nach dem Ort Kornelimünster) tritt das landschaftstypische Baumaterial, nämlich der Blaustein, ganz augenfällig in Erscheinung. An den Ortsgrenzen finden sich häufig ökologisch höchst wertvolle Streuobstwiesen.

Jenseits der Grenze nach Belgien setzt sich dieser Landschaftstyp als sogenanntes „Eupener Butterländchen“ fort, wobei dieser Begriff sehr viel aussagekräftiger ist als das bei uns übliche „Münsterländchen“.

Ausgehend von den im Süden gelegenen Stadtteilen wie beispielsweise Schevenhütte und Zweifall lassen sich die riesigen Waldgebiete des Eifelanstiegs erkunden. Insbesondere die Umgebung von Schevenhütte (Richtung Laufenburg) besticht durch alte, naturnahe Laubwälder.

Als weiterer, sehr reizvoller und „wanderbarer“ Landschaftstyp können die Talauen von Inde, Vicht und Wehe gelten. Ein Ausflug, der den Zusammenhang zwischen Landschaft und Wirtschaftsgeschichte verdeutlicht, führt von der Atsch zur Elgermühle. Als weitere interessante Themenrouten seien noch der an der Burg startende Geologiepfad, der Waldlehrpfad in Zweifall sowie der Eisenhüttenweg im oberen Vichtbachtal erwähnt.

Wärmstens empfehlen können wir wanderfreudigen Besuchern auch unsere bestens beschilderte Kupferroute.