Klimaschutz

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Klimaschutz

Klimaschutzlogo_final_klein2 Das zwischen 2013 – 2014 erstellte integrierte kommunale Klimaschutzkonzept (IKSK) wurde am 08.04.2014 durch den Rat der Kupferstadt Stolberg beschlossen.

Mit dem IKSK liegen erstmals alle energie- und klimaschutzrelevanten Daten, die Energieverbräuche und die daraus resultierenden CO2-Emissione vor.

Aufbauend auf der Bestandsanalyse wurden die Klimaschutzpotenziale und der dazu notwendige Maßnahmenkatalog erarbeitet. Mit der Besetzung der Stelle eines Klimaschutzmanagers wurde eine der ersten und wichtigsten Klimaschutzmaßnahmen umgesetzt.

Klimaschutzmanager

Seit dem 01. Juli 2015 ist Georg Trocha der Klimaschutzmanager der Kupferstadt Stolberg. Herrn Trocha übernimmt die zentrale Steuerungsfunktion des Klimaschutzprozesses und dient verwaltungsintern als auch nach außen als zentraler Ansprechpartner. Zudem begleitet er die fachlich-inhaltliche Umsetzung und Fortschreibung des IKSK.

Mit der fachlichen Vorbereitung und Planung von Klimaschutzprojekten, der Akquise von weiteren Finanzmitteln sowie der Umsetzung von Projekten Dritter begleitet der den Klimaschutzprozess von A bis Z.

Vorhabenbeschreibung:

Schaffung einer Stelle für Klimaschutzmanagement zur fachlich-inhaltlichen Umsetzung des integrierten Klimaschutzkonzepts der Kupferstadt Stolberg (Förderkennzeichen (FKZ) 03K01432)

Laufzeit des Vorhabens
Projektbeginn: 01.04.2015
Geplantes Projektende:  30.06.2018

Gefördert wird der Klimaschutzmanager durch das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit unter Beteiligung des Projektträgers Jülich (PTJ) im Rahmen der nationalen Klimaschutz Initiative (NKI).

Nationale Klimaschutzinitiative

Geförderte Klimaschutzprojekte zur Umsetzung des IKSK

Klimaschutzteilkonzept „Integriertes klimafreundliches Mobilitätskonzept der Kupferstadt Stolberg“ (FKZ 03K03220)

Vorhabenbeschreibung:

Ein Verkehrsplanungsbüro aus Aachen erstellt unter Betrachtung aller Verkehrsarten ein integriertes klimafreundliches Mobilitätskonzept für die Kupferstadt Stolberg.

Zu Beginn findet eine umfangreiche Status-Quo Analyse statt, die auch Befahrungen des Stadtgebietes per Pkw und Fahrrad beinhaltet. Darauf aufbauend werden die Potenziale klimafreundlicher Verkehrsmittel anhand von Szenarien aufgezeigt. Das Kernstück des Mobilitätskonzeptes ist das Handlungskonzept und der bis zur Ebene des Straßenraumes ausdifferenzierte und priorisierte kurz-, mittel- und langfristige Maßnahmenkatalog.

Die Konzepterstellung erfolgt unter einer intensiven Akteursbeteiligung und beeinhaltet neben einem sog. Controlling-Konzept auch eine Verstetigungs- sowie Kommunikationsstrategie.

Laufzeit des Vorhabens
Projektbeginn: 01.11.2016
Geplantes Projektende:  31.10.2017

KlimaschutzteilkonzeptKlimaschutz und Portfoliomanagement in den städtischen Liegenschaften der Kupferstadt Stolberg“ (FKZ: 03K03393)

Mit der Erstellung des Klimaschutzteilkonzeptes für 16 Schulstandorte mit 22 Gebäuden soll die energetische Sanierung der städtischen Liegenschaften noch stärker strategisch angegangen werden. Das Teilkonzept soll eine vergleichende Darstellung des Status-Quo der städtischen Gebäude liefern und eine langfristig angelegte Entscheidungsgrundlage und Steuerungsinstrument für das Portfoliomanagement sowie eine Priorisierung von Sanierungsoptionen beinhalten.

Die energetischen Einsparpotentiale sollen gebäude- und maßnahmenbezogen identifiziert werden. Anhand des strategischen Ansatzes sind die Sanierungsmaßnahmen in einen kurz-, mittel- und langfristig angelegten Sanierungsfahrplan zu überführen.

Laufzeit des Vorhabens
Projektbeginn: 01.11.2016
Geplantes Projektende:  31.10.2017

„Sanierung der RLT-Geräte des Rathauses der Kupferstadt Stolberg“

(FKZ: 03K03812)

Die energetische Sanierung von raumlufttechnischen Anlagen (RLT Anlagen) im Rathaus ist Teil der Umsetzung der im IKSK dargestellten Klimaschutzmaßnahmen.

Die im Rathaus vorhandenen raumlufttechnischen Anlagen werden aufgrund ihres hohen

Energieverbrauches und aus Gründen des Klimaschutzes energieeffizient saniert werden. Hierzu wird die bestehende RLT Anlagen durch energieeffiziente raumlufttechnische Geräte ausgetauscht.

Laufzeit des Vorhabens
Projektbeginn: 01.12.2016
Geplantes Projektende:  30.11.2017

„Sanierung von RLT-Geräten im Jugendheim Münsterbusch in der Kupferstadt Stolberg“ (FKZ: 03K03982)

Die energetische Sanierung von raumlufttechnischen Anlagen (RLT Anlagen) im Jugendheim Münsterbusch ist Teil der Umsetzung der im IKSK dargestellten Klimaschutzmaßnahmen.

Die im Jugendheim vorhandenen raumlufttechnischen Anlagen werden aufgrund ihres hohen

Energieverbrauches und aus Gründen des Klimaschutzes energieeffizient saniert werden. Hierzu wird die bestehende RLT Anlagen durch energieeffiziente raumlufttechnische Geräte ausgetauscht.

Laufzeit des Vorhabens
Projektbeginn: 01.12.2016
Geplantes Projektende:  30.11.2017

Modellhafte energetische Sanierung des Bürgerhauses Breiniger Berg

(FKZ: 03K01432M; Fördermittel: ca. 200.000,00 €)

Das Bürgerhaus Breiniger Berg besteht aus mehreren Gebäudeteilen und beheimatet unterschiedlichen Nutzungen. Im Erdgeschoss des „Neubaus“ ist die städtische Kita Breiniger Berg untergebracht, das Obergeschoss wird durch die IG Breiniger Vereine genutzt. Die Räumlichkeiten des Jugendcafés  und der Eifelverein sind im Zwischentrakt untergebracht, der Altbau wird durch das Deutsche Rote Kreuz genutzt. Der aktuelle bauliche Zustand des Bürgerhauses ist teilweise sehr schlecht. Eine grundlegende Sanierung des gesamten Objekts ist notwendig.

Das ämterübergreifende Projekt sieht eine umfassende energetische Sanierung des Gebäudekomplexes sowie eine Erweiterung der Kindertagesstätte um eine zweite Gruppe vor.

Zur Erweiterung der Kindertagesstätte findet eine umfassende räumliche Neugliederung und entsprechende Sanierung des Neubaus vor. Im Rahmen der energetischen Sanierung werden nahezu alle Fenster, Außenfassaden und die Dächer saniert. Die Fertigstellung der Sanierungsmaßnahme ist für Mitte 2018 geplant.

Laufzeit des Vorhabens
Projektbeginn: 01.04.2017
Geplantes Projektende:  31.03.2019

Alle oben genannten Klimaschutzprojekte werden durch das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit unter Beteiligung des Projektträgers Jülich (PTJ) im Rahmen der nationalen Klimaschutz Initiative (NKI) gefördert.

Solarpotenzial- und Gründachkataster der Städteregion Aachen

Das Solarpotenzialkataster informiert gebäudescharf über das Solarpotenzial der StädteRegion. Auf diese Weise kann in einem ersten Schritt das generelle  Solarpotenzial gebäudescharfe dargestellt werden.

In einem weiteren Schritt sind mit einem Fachunternehmen Fragen bzgl. des tatsächlichen Salorpotenzials sowie Fragen zu Planung, Bau und Betrieb einer eigenen Solaranlage zu klären.

Das Gründachpotenzialkataster zeigt alle Dachflächen, die sich generell für Dachbegrünungen eignen.

Dachbegrünung liefert einen wertvollen Beitrag für das Stadtklima und sind somit eine wichtige Anpassungsmaßnahmen beim Klimawandel. Begrünte Dächer können als Wärme-/Kältepuffer dienen und zu zusätzliche Dämmung führen. Durch Wasserverdunstung und Wärmeabsorption tragen begrünte Dächer zu einer Reduzierung der Hitzeentwicklung bei und reduzieren gleichzeitig die hydraulische Belastung des Entwässerungssystems bei Starkregenereignissen.

http://www.solare-stadt.de/staedteregion-aachen/Start

Downloads:

Klimaschutzkonzept Kupferstadt Stolberg (2014)
2. Stolberger Energiedialog am 17.06.2016 in Mausbach

Dokumentation 2. Stolberger Energiedialog