Jugendhilfeplanung

Rathausstraße 11-13
52222 Stolberg (Rhld.)


Telefon 02402 / 13-334
Fax 02402 / 13-333
Erdgeschoss
Zimmer: 27
  • stellv. Amtsleiter
  • Leiter/in Einrichtungen der Jugendhilfe
Telefon 02402 / 13-336
Fax 02402 / 13-333
Erdgeschoss
Zimmer: 26
  • stellv. Amtsleiter
  • Leiter/in Allgemeine Verwaltung und Haushalt

Kommunale Jugendhilfeplanung

Jugendhilfeplanung ist eine wesentliche Pflichtaufgabe der politischen und administrativen Teile des öffentlichen Trägers der Jugendhilfe (Jugendhilfeausschuss und Verwaltung) in ihrer Gesamtverantwortung für das jeweilige örtliche Jugendhilfesystem.

In diesem Sinne hat Jugendhilfeplanung die Aufgabe darauf hinzuwirken, dass örtliche und überörtliche Planungen, den Bedürfnissen junger Menschen und ihrer Familien entsprechend, aufeinander abgestimmt werden.

Definition der gesetzlichen Planungsaufgaben
Gemäß der §§ 78, 79 und 80 SGB VIII sowie der §§ 6 und 7 des Kinder- und Jugendfördergesetzes (3. AG KJHG NRW) umfasst die Jugendhilfeplanung folgende Aufgaben:

  • Feststellung der Bedarfe der Adressaten und Nutzer der Jugendhilfeangebote und Jugendhilfemaßnahmen unter   Berücksichtigung derer Interessen, Wünsche und Bedürfnisse für einen mittelfristigen Zeitraum. 
  • Dafür Sorge tragen, dass Einrichtungen, Dienste und Veranstaltungen den verschiedenen Grundrichtungen der Erziehung entsprechend rechtzeitig und ausreichend zur Verfügung stehen und die Bedingungen des Gender Mainstream  erfüllt werden.
  •  Koordination der Daten und Informationen aus den Fachdiensten, Sozialräumen usw. und in Beziehung setzen zu demografischen und soziodemografischen Trends in der Kommune, dem Kreis, dem Stadtteil, den Planungsbezirk, als da sind Fall-, Teilnehmer-, Besucherzahlen, die auch Gruppen, Alterskohorten, Familientypen usw. zugeordnet werden können.
  •  Planung, Erfassung, Überprüfung und Aktualisierung der Jugendhilfe-Infrastruktur sowie Bewertung der Erforderlichkeit und Geeignetheit der Einrichtungen, Dienste und Veranstaltungen.
  • Abstimmung und Kooperation der Jugendhilfeplanung mit der Schulentwicklungsplanung.
  • Aufbau kommunaler und regionaler Netzwerke.
  • Für unvorhergesehene Bedarfe Vorsorge treffen und notwendige Vorhaben rechtzeitig planen.
  • Initiierung geeigneter Partizipationsmöglichkeiten für Kinder und Jugendliche und deren Sorgerechtsinhaber.
  • Vorsorge treffen, dass Maßnahmen, Dienste, Einrichtungen und Veranstaltungen ausreichend ausgestattet sind und mit einer dem Bedarf entsprechenden Zahl von Fachkräften versehen sind.
  • Frühzeitiges Einbeziehen und Beteiligen anerkannter und geförderter Träger der freien Jugendhilfe in alle Phasen der Planung in Arbeitsgemeinschaften, um Planungen aufeinander abzustimmen und zu ergänzen.
  • Erstellung, Fortschreibung und Evaluierung des Kinder- und Jugendförderplanes.

Familienbericht der Kupferstadt Stolberg

Die kommunale Jugendhilfeplanung in der Kupferstadt Stolberg ist im fortlaufenden Familienbericht  des Jugendamtes festgehalten.
Der Familienbericht ist aufgeteilt in 4 Teilpläne: